Vielleicht erhältst Du eine Antwort, wenn Du auf dieses Bild meditierst:


Wie mache ich das?

Bitte prüfe vorab, ob Du wirklich eine Antwort wünschst. Wenn Du Dir sicher bist, dann prüfe, ob dies Dein Weg ist. Wenn Du Dir auch damit sicher bist, dann

Das klingt skurril. Ist das nicht gefährlich?

Wenn Du Dich unwohl fühlst, dann solltest Du es wohl besser nicht machen. Du bist für Dich selbst verantwortlich, und solltest Dir von niemandem etwas "andrehen" lassen - Deine Seele kennt Deinen Weg.

Aber irgendwie fasziniert es mich doch?

Vielleicht ist nur der Zeitpunkt noch nicht gekommen. Überstürze nichts. Schlafe nochmal drüber. Nicht jeder Tag ist für Einsichten und den Empfang von neuen Impulsen gleich gut geeignet.

Die Idee resoniert mit mir - aber das Bild ist nicht so meines...

Kein Problem. Setze innerlich die klare Absicht, dass Du Dein Bild empfangen möchtest. Achte dann in den nächsten Tagen auf Eindrücke, Gegenstände oder Szenen. Vielleicht erkennst Du dann Dein Meditationsbild auf den ersten Blick!
Eine Alternative ist, als Meditationsobjekt den Atem zu verwenden. Das kann am Anfang etwas herausfordernd sein, und erfordert vermutlich etwas mehr Geduld, ist aber keineswegs ungeeigneter: Du kannst beginnen, Deinen Atem zu beobachten. Strömt er gleichmäßig ein? Wie ist die Zeit des Einströmens und des Ausströmens aufgeteilt? Wird Dein Herzschlag langsamer, kehrt mehr Ruhe ein? Atmest Du bewusst ein und aus - oder bist Du bewusst während des Atmens?
Bedenke: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.

Mich erfasst eine merkwürdige Traurigkeit

Das kann vorkommen. Nichts an unserem menschlichen Erleben ist schlecht. Warum solltest Du Deine Traurigkeit loswerden wollen, wenn Du doch ein trauriges Kind ohne "Ändern-wollen" in den Arm nehmen kannst? Du bist nicht schlechter, wenn Du traurig bist. Du bist authentischer, wenn Du es Dir eingestehst. Und das ist der Same, der zu keimen beginnt.

Ich kann den Kristall gut vor meinem inneren Auge sehen. Aber es passiert nichts?

Versuche mal zu fühlen, wo Du den Kristall spüren kannst. Gibt es einen Ort im oder am Körper, wo er zu sein scheint?
Auch kannst Du versuchen, durch den Kristall hindurch zu blicken. Von wo kommt das Licht? Welche Farbe hat es? Welche Farbmuster entstehen? Sind Formen erkennbar?
Achte auch auf Deinen Geruchssinn. Hast Du den Eindruck, beim Einatmen eine feine Qualität wahrzunehmen? Erinnert es Dich an etwas? Lässt sich eventuell dem zarten Geruch eine Farbe zuordnen? Ist der Geruch begrenzt oder eher wolkenartig verschwommen? Fühlt es sich neutral, weich, nährend oder gar liebevoll an? Tauchen zusätzliche Bilder in dieser Qualität auf?
Kannst Du die durch den Atem eingeflossene Qualität im Körper verorten? Wo in etwa?
Achte auf Deine Körperwahrnehmung im Allgemeinen: fühlst Du Dich weiter, offener? Wie örtlich ist die Wahrnehmung? Wo ist sie gerade lokalisiert?
Haben sich Emotionen langsam eingeschlichen, die vorhin noch nicht da waren? Sind sie im Körper konkret fühlbar, oder Dir einfach als Emotionen bewusst?

Ich versuchte es schon mehrfach, aber es klappt nicht?

Wir sind auf Leistung getrimmt. Das legt man nicht mit einem Mal ab. Kannst Du Dich so annehmen, wie Du jetzt gerade bist? Mit Deinem Frust, dass es nicht klappt? Sei nachsichtig mit Dir!
Wer fordernd und ungeduldig um seine Setzlinge im Garten herumkreist, vergeudet seine Zeit. Zyklen lassen sich nicht beschleunigen.
Selten können wir bestimmen, was geschieht - aber wir haben stets die Wahl, wie wir damit umgehen:
Empfehlung: Lächle und genieße, dass es gar nicht passieren muss. Denn müsste es jetzt passieren, hätte es Dir das Schicksal bereits vor die Füße geworfen. Und dann würdest Du vielleicht klagen, dass man Dir keine Wahl gelassen hat ;-)